Kopfgelenktherapie

 

Eine kleine Umlagerung mit oft erstaunlich positiven Ergebnissen.

 

Durch die wundervolle Arbeit des Herrn Picards, in Zusammenarbeit mit Dr. med. Gabriele Hauenstein, wurde erstmals eine Ursache entdeckt, die häufige Verspannungs- und Fehlstellungbilder am Bewegungsapparat von Patienten erklärt. Wird diese völlig ungefährliche Umlagerung angewendet, können sie vielen Beschwerden, die trotz Behandlungen immer wiederkehren, oft ein Ende setzen.

Reduzieren sie deutlich die Gefahr von Gelenkschäden, Gesundheitsdefiziten und Schmerzen. Verringern sie Medikamenteneinnahmen und Operationen.

Denken sie auch bei allen "unerklärlichen" Symptomen ihrer Kinder an diese kleine Behandlung, um teils irreparable Spätfolgen zu vermeiden.

 

Auf meinem Kopfgelenk-Modell habe ich den entscheidenden Muskel Digastricus "eingebaut" (braunes Band in Bogenform). Denn es gibt keine Halswirbelsäulenmodelle, die diesen wichtigen Muskel beachten und darstellen!

 

Asymmetrischer Verlauf des Digastricus:

 

Sie sehen die Schädelbasis und die Halswirbelsäule von vorne. Der Digastricus verläuft hier linksseitig (im Bild rechts oben) hinter dem 1. Halswirbel (Atlas) - diese Position ist anatomisch falsch und nachgewiesenermaßen häufig so.

Dadurch entsteht eine dauerhafte Verdrehung von Kopf, Hals und Wirbelsäule. Der Körper muß ständig kompensieren - Verspannungen und Fehlhaltungen entstehen.

 

Symmetrischer Verlauf des Digastricus:

 

Nach einer Umlagerung zeigt das Modell den symmetrischen Verlauf des Muskels - auf beiden Seiten vor, bzw. oberhalb der Atlasquerfortsätze.

Ausgleichsspannungen können so nach und nach abgebaut werden - der Körper findet in seine Symmetrie zurück.

 

Die möglichen Auswirkungen einer solchen dauerhaften Fehlpositionierung sind kaum alle zu benennen! Die Osteopathen kennen die "Kiefer-Kehle-Becken-Kette". Aber auch hier wird bisher kein Bezug zum Digastricus, als Verursacher einer Störung in diesem Bereich, genommen.

Besserungen traten ein bei:

Spannungs- und Clusterkopfschmerzen, Migräne

Schleudertrauma

Kieferschmerzen und Zähneknirschen

KISS-Syndrom

Tinnitus und andere Ohrgeräusche

Tubenventilationsstörungen

Trigeminusneuralgie

Störungen des vegetativen Nervensystems (Sympathikotonie)

Stoffwechselstörungen

Verdauungsstörungen durch Streßsituation des Nervensystems

Schwindel

Frühkindliche Symmetrieströrung

Aufmerksamkeitsdefizite ADS - ADHS

Schiefhals

Skoliose (juvenile, jugendliche)

Blockaden und Schmerzen im Kreuzbein-Darmbein-Gelenk

 

Die Grundlage dieser Muskelumlagerung ist die Forschung von Herrn Robert E. Picard. Er entdeckte die Fehlpositionierung des Digastricus-Muskels, indem er unter anderem hunderte Hals-Schädel-Präparate der Anatomie Göttingen untersucht und vermessen hat. Eine Sensation wie ich meine! Seit Jahren wird seine Erkenntnis größtenteils ignoriert. Es handelt sich definitiv um eine anatomische Neuentdeckung. Denn die asymmetrische Muskelführung des Digastricus ist bisher nicht in der medizinischen Literatur erwähnt.

Ausführliche Informationen: Kopfgelenktherapie

 

Es handelt sich um eine äußerst sanfte Methode. Es finden keinerlei ruckartige Regulierungen oder schmerzhafte Geräteeinwirkungen statt!

 

Therapieablauf:

 

1. Termin

Anamnese nach Unfällen, Symptomen, Beschwerden.

Erläuterung des Behandlungsablaufes am Modell.

Beweglichkeitskontrolle des Kopfes.

Tastbefund von Atlas und Wirbelsäule.

Durchführung der Umlagerung von mir als Therapeut.

Durchführung der Umlagerung als Eigenbehandlung.

Behandlung der Wirbelsäulenmuskulatur und auffälligen Blockaden.

Massage des gesamten Rückens in Bauchlage.

Anwendung des Schöndorfstromtherapie an verhärteter Muskulatur.

Erneutes Üben der Eigenbehandlung, um Fehlerquellen möglichst auszuschließen.

Abschließende Beweglichkeitskontrolle.

Information über mögliche Reaktionen in den nächsten Tagen und Wochen.

 

2. Termin

Befragung nach Veränderungen und Häufigkeit der Eigenbehandlung.

Erneute Befundung und Positionskontrolle.

Überprüfung, ob die Eigenbehandlung korrekt durchgeführt wird.

Behandlung der Wirbelsäule, um den Symmetrisierungsprozess weiter zu unterstützen.

Weitere Empfehlungen, je nach Befund, um den Heilungsprozess  zu optimieren.