Haben sie genug vom Sonnenhormon?

 

In unserer heutigen Zeit haben ca 90% der Bevölkerung einen Mangel am "Sonnenhormon" Vitamin D. Immer neue Erkenntnisse belegen, dass es nicht nur für die Knochenstabilität von Bedeutung ist.

Gerne berate ich sie und berechne die notwendige Dosis zum Anheben und dauerhaften erhalten eines gesunden Vitamin D Spiegels. Allen Erkenntnissen zum trotz ist die empfohlene Einnahmedosis häufig immer noch so niedrig, dass ein Effekt nicht eintreten kann.

Vitamin D ist ein enorm wichtiger Faktor für Gesundheit und damit für mich einer der Topfavoriten für preiswerte Gesundheitsvorsorge!

 

Vitamin D hat großen Einfluß auf:
• Stütz- und Bindegewebe, Extrazellularsubstanz (u.a. Knochen, Gelenke, Muskeln, Zähne und Zahnhalteapparat)
• Aufnahme im Darm und Speicherung von Calcium und Phosphat im Körper
• Immunsystem (Keimabwehr, Immunregulierung, Bremsung von Auto-Immunvorgängen)
• Herz- und Kreislauffunktionen

• Geordnete Aktivität der Gene und Bildung von Genprodukten
• Signalübertragung in den Zellen und Stoffwechselbeeinflussung
• Hormonelles Gleichgewicht (arbeitet mit anderen Hormonen zusammen)
• Wirkt gegen oxydativen und reduktiven Stress und erhält dadurch die nötige „Redox-Balance“
• Psychische Funktionen (Lebenskraft und -freude, Wachheit, Aufmerksamkeit, innere Ruhe, Stressbelastbarkeit, Schlaf)

 

Welche Erkrankungen werden inzwischen mit einem chronischen Mangel an Vitamin D3 und Calcium in Zusammenhang gebracht?
• Rheumatoide Arthritis und Morbus Bechterew
• Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
• Multiple Sklerose
• chronische Infekte (obere Luftwege, Harnwege und Unterleib)
• prämenstruelles Syndrom, Eklampsie, polycystisches Ovar, Endometriose
• Parodontitis, Zahnausfall, Karies
• Rachitis, Osteoporose, Osteochondritis
• Diabetes mellitus Typ 1 und 2
• Kardiovaskuläre Erkrankungen, Herzschwäche, Bluthochdruck, Übergewicht
• Sklerodermie und Psoriasis
• Darmkrebs, Brustkrebs, Prostatakrebs und Prostatavergrößerung
• Fibromyalgie (Erwachsenenrachitis?)
• Depressionen und chronische Schlafstörungen
• chronisches Müdigkeitssyndrom
• Altersschwäche
• Epilepsie


Zusätzliche eigene Beobachtungen (Verdacht!):
• restless legs?
Begründung: Ein Mangel an Calcium beeinflusst die Erregbarkeit der Nerven im Sinne von
Übererregbarkeit.
• multiple Chemikalienüberempfindlichkeit (MCS)?
Begründung: Bereits in frühen Stadien eines Vitamin D-Mangels ist eine deutliche Störung der Entgiftung zu beobachten. Allergien wurden früher (zu Recht?) mit einem Mangel an Calcium in Zusammenhang gebracht.

 

Warum hat Vitamin D etwas mit der Sonne zu tun?

Da es unter Sonneneinstrahlung bei den Menschen in den Unterhautfettzellen als Cholecalciferol (Vitamin D3) gebildet wird.

 

Wie kommt es zu einem Vitamin D-Mangel?
Hauptsächlich durch die Bedingungen unseres westlichen Lebensstils! Wir verbringen immer mehr Zeit vor dem PC und in Gebäuden. Zudem leben wir als Mittel- und Nordeuropäer genau so weit weg vom Äquator wie an der Südspitze Alaskas! So kommt nicht ausreichend Sonne auf die Haut der Menschen.
Weiter begünstigen einen Vitamin D-Mangel:
• Bekleidung
• Sonnenschutzgebrauch ab Faktor 8 aufwärts (Sonnenmilchindustrie sei dank!)
• lange Arbeitszeiten in Gebäuden
• dunkle Hautfarbe
• Unfähigkeit, ohne fremde Hilfe ins Freie zu gehen
• Durch Enzyminduktion, z.B. Alkoholmissbrauch, bestimmte Medikamente (gegen Epilepsie, Depressionen, Psychosen, Transplantatabstoßung)

 

Ist Vitamin D in ausreichender Menge in Nahrung enthalten?
Nein bei westeuropäischer Kost! Die in der Nahrung enthaltenen Mengen sind gering gegen die Menge, die durch ein einziges Sonnenbad mit freiem Oberkörper von ca 20 Minuten im Sommerhalbjahr erreicht werden kann (ca. 20.000 IE).

 

Wie kann ein Vitamin D-Mangel festgestellt werden?
In meiner PRaxis kann ich mit einem kleinen Blutstropfen aus der Fingerbeere den 25-Hydroxyvitamin-D3-Blutspiegel ermitteln. Es muss aber bedacht werden, dass ein einmalig gemessener Wert, der im erwünschten Bereich liegt, nichts über die ganzjährige Versorgung mit Vitamin D aussagt; es sei denn, es wird konsequent substituiert.

Sie können sich auch über den VitaminDservice von Dr. von Helden, dort bin ich als Berater registriert, den Wert online errechnen - eine Annäherung.

 

Wie können optimale Vitamin D3-Spiegel von 40-80 ng/ml (100-ca. 200 nMol/L) erreicht werden?
Nicht, wenn sie die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) benannte Dosis von 500 bis 800 IE (12,5 bis 20 mcg) pro Tag einnehmen.
Diese Dosen sind für Erwachsene und selbst für Säuglinge inadäquat niedrig.
Durch neuere Studien und Beobachtungen ist herausgefunden worden, dass erst Dosen ab 2.000 IE zu einem leistungsstarken Immunsystem verhelfen, das auch gefährliche Keime wie z.B. Influenzaviren abwehren kann.  Es wurde darüber hinaus auch festgestellt, dass viele Menschen selbst unter dieser Dosis noch keine wünschenswerten 25(OH)D3-Spiegel über 40 ng/ml (ca. 100 nMol/L) erreichen. Denn viele Faktoren, wie das Gewicht, Alter spielen eine wichtige Rolle!
Praktisch bedeutet das: Die in Drogeriemärkten und Apotheken freiverkäuflichen Vitamin D-
Präparate decken nicht ihren wahren Bedarf an Vitamin D. Ihr wahrer Bedarf wird besser gedeckt mittels im Ausland freiverkäuflichen und über Versand erhältlichen höheren Dosierungen von Vitamin D-Präparaten.
Die klinische Erfahrung zeigt, dass zu therapeutischen Zwecken, wenn z.B. zur Immunstärkung verabreicht, oft tägliche Dosen von 5.000 bis 10.000 IE (125 bis 250 mcg) nötig sind, um den 25(OH)D3-Spiegel auf mindestens 40 ng/ml (100 nMol/L) anzuheben.

Sie können sich die notwendigen Dosierungen auf der oben genannten Seite Dr. von Heldens selbst berechnen. Gerne übernehme ich das für sie und bestimme den aktuellen Wert über einen Blutstropfen aus der Fingerbeere: Vitamin D-Status